Tipps für Eltern!
Entdecken!
Kinder können im Internet auf verschiedene Inhalte stoßen - gut und schlecht. Wenn Sie mit Ihrem Kind gemeinsam spannende und interessante Websites und Apps entdecken, die sowohl ihrem Alter angepasst sind als auch entsprechende Inhalten enthalten, können Sie den Konsum Ihres Kindes positiv beeinflussen. Außerdem wird die Kommunikation über die positiven und negativen Erfahrungen im Internet verbessert.
Regeln!
Richtlinien sind im Internet sehr wichtig, da die Gefahren oft unterschätzt werden. Kinder sollten daher klare Regeln zum Thema Zeit und Inhalte bekommen. Erklären Sie Ihrem Kind, warum diese Regeln wichtig sind, dadurch wird es sie verstehen und sich lieber daran halten.
Vorsicht!
Das Internet ist voll mit Gefahren, vor denen Kinder gewarnt werden müssen. Sprechen Sie darüber! Ihrem Kind sollte unbedingt bewusst sein, dass es nicht einfach persönliche Daten, wie Namen, Adresse, Telefonnummer und Fotos weitergeben darf, sondern dass das zuerst mit einem Elternteil zu besprechen ist.
Onlinefreundschaften!
In der heutigen Zeit sind Onlinefreundschaften ganz normal, trotzdem bringt es einige sehr große Risiken mit sich. Kinder sollten unbedingt darüber informiert und aufgeklärt werden. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass solche Bekanntschaften auch sehr gefährlich sein können! Sollte es zu einem realen Treffen kommen, vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass immer eine zweite am besten erwachsene Person dabei ist und solche Treffen ausschließlich an öffentlichen Orten stattfinden dürfen!
Wahrheiten!
Das Internet ist voll mit FakeNews und gefälschten Inhalten. Kinder wissen noch nicht, was sie glauben können und was nicht. Verdeutlichen Sie Ihrem Kind, dass es wichtig ist, Inhalte zu hinterfragen. Helfen Sie daher Ihrem Kind herauszufinden, wie man erkennen kann, ob die Onlineinhalte wirklich der Wahrheit entsprechen! Zeigen Sie Ihrem Kind auch, wie man Quellen überprüfen und miteinander vergleichen kann.
Bedenkliche Inhalte!
Es lässt sich kaum vermeiden, dass Kinder auf bedenkliche Inhalte oder sogar Personen treffen. Machen Sie Ihrem Kind bewusst, wie es darauf reagieren soll und melden Sie es direkt im sozialen Netzwerk! Belästigung bzw. sexuelle Missbrauchsdarstellung von Minderjährigen sowie nationalsozialistische Wiederbetätigung ist in Österreich gesetzlich verboten. Solche Inhalte können bei Stopline (www.stopline.at) und bei der Beratungsstelle #GegenHassimNetz von ZARA (https://zara.or.at/de/beratungsstellen/GegenHassimNetz) gemeldet werden.
Vorbildrolle!
Das Handeln der Eltern wird häufig von den Kindern übernommen. Davon ist das Medienverhalten nicht ausgeschlossen! Übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Vorbildrolle! Ihr Medienkonsum wirkt sich auf Ihr Kind aus - achten Sie sowohl auf Zeit als auch auf Inhalte die Sie konsumieren und halten Sie sich an Ihre eigenen Regeln (z. B. kein Handy beim Essen).
Internetnutzung!
Zeigen Sie Interesse an der Internetnutzung Ihres Kindes! Fragen Sie nach den Lieblingsseiten, -spiele und -Apps und lassen Sie es sich zeigen. So können Sie feststellen, ob Ihr Kind eine angemessene Onlineumgebung hat und wenn nötig Gegenmaßnahmen einleiten.
Umgang im Internet!
Für Kinder ist das Internet oft nicht real - darunter fallen auch die Menschen. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, wie wichtig der respektvolle Umgang miteinander ist und dass es sich auch im Internet um reale Personen handelt. Daher sollte man niemanden beleidigen, ausgrenzen oder verletzen. Cybermobbing ist genauso schlimm, wie Mobbing im realen Leben und ebenfalls strafbar!
Angemessene Reaktion!
Kinder stoßen im Internet immer wieder auf unangemessene Inhalte oder machen einen Fehler. Daher ist eine angemessene Reaktion sowohl von den Kindern als auch von den Eltern erforderlich. Sprechen Sie mit dem Kind darüber! Dem Kind ist nicht geholfen, wenn es gleich Internetverbot bekommt, im Gegenteil, es führt eher dazu, dass es bei schwierigen Situationen nicht mehr um Hilfe bittet. So ein Moment bietet eine Möglichkeit, mit dem Kind über die Inhalte zu sprechen sowie darüber aufzuklären und ihm zu zeigen, wie es am besten darauf reagieren soll und was zu tun ist!
Orientierung!
Das riesige Angebot an verschiedenen Medien kann Kinder leicht überfordern. Setzen Sie daher gezielte Grenzen, damit sich Ihr Kind besser zurechtfinden kann und der Einstieg in diese Welt einfach wird. Solche Grenzen sollten aber nicht permanent sein, sie sollten sich mit dem Kind weiterentwickeln und nicht zu sehr einschränken.
Chancen!
Das Internet bietet Kindern unzählige Möglichkeiten und Chancen sich weiterzuentwickeln. Der erste Schritt ist dabei, dass sie lernen, richtig mit dem Internet umzugehen, um es dann sicher und vernünftig einsetzen zu können. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei und helfen Sie ihm, den richtigen Umgang zu erlernen.
Beschränkungen!
Um Kinder vor konkreten schlechten Informationen zu schützen, sind Keyword-Blocking und URL-Filter Methoden, um ungeeignete Inhalte im Internet zu sperren. Keyword-Blocking blockiert Seiten, die bestimmte Wörter enthalten, während URL-Filter Websites auf einer Blacklist automatisch erkennen und sperren. Auch wenn diese Maßnahmen keinen vollständigen Schutz bieten, können sie hilfreich sein, um Kinder vor bestimmten Inhalten fernzuhalten.
Technische Schutzmaßnahmen!
Diese Schutzmaßnahmen können vor technischen Gefahren oder Angriffen schützen. Richten Sie diese Schutzmaßnahmen auf den Geräten Ihrer Kinder ein und erklären und besprechen Sie die Funktionen sowie den Nutzen!
Sichere Passwörter
Jeder sollte einzigartige und sichere Passwörter verwenden. Mithilfe eines Passwortmanagers können Wiederholungen vermieden werden. Passwörter sollten möglichst lange (mind. 12 Zeichen) sein, keine leicht zu erratende Informationen (Name, Geburtsdatum etc.) enthalten, dafür sollten Groß-, und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen vorkommen.
Aktualisierung
Durch regelmäßige Updates sollten Apps, Software und Betriebssysteme immer aktuell gehalten werden. Das stellt sicher, dass Sicherheitslücken geschlossen werden und Sicherheitsmaßnahmen verbessert werden. Die Aktivierung von automatischen Updates ermöglicht eine sofortige Behebung von Schwachstellen.
Netzwerkverbindungen
Es sollten sichere Netzwerkverbindung verwendet werden. Öffentliche Netzwerke stellen häufig eine Bedrohung dar und sollten möglichst vermieden werden. Besonders bei sensiblen Transaktionen sollte auf eine sichere Verbindung geachtet werden. Durch einen VPN (Virtual Private Network) können Internetverbindungen verschlüsselt werden und die Daten so geschützt werden.
Vorsicht bei Nachrichten
Bei unbekannten Absendern von E-Mails und Nachrichten gilt besondere Vorsicht. Unerwartete oder verdächtige Anhänge, Links oder Dateien sollten nicht leichtfertig geöffnet, sondern erst genauer überprüft werden. E-Mails und Nachrichten mit verdächtigen Absendern und Inhalten sollten genau geprüft werden. Weitere Anzeichen für Phishing sind Schreibfehler und dringende Aufforderungen.
Sicherheitssoftware
Eine zuverlässige Antivirensoftware ist sehr wichtig. Außerdem sind regelmäßige Scans unbedingt durchzuführen. Außerdem sollte die im Betriebssystem integrierte Firewall oder zusätzliche Software-Firewalls genutzt werden, um unbefugte Zugriffe auf ein Netzwerk zu verhindern.
Privatsphäre schützen
Die Einstellungen für den Datenschutz sollten regelmäßig überprüft und aktualisiert werden, um zu überprüfen, wer welche Informationen sehen kann. Außerdem sollten keine persönliche und vor allem keine sensible Daten im Internet veröffentlicht oder leichtfertig weitergegeben werden.
Sichere Browser
Wenn auf einer Webseite vertrauliche Informationen übertragen werden, sollte die Adressleiste "https://" enthalten, was auf eine gesicherte und verschlüsselte Verbindung hinweist. Sollte eine Webseite nicht vertrauenswürdig sein, sollten Sie keine Transaktionen durchführen oder Ihre Daten angeben.
Regelmäßige Backups
Durch regelmäßige Backups sollten wichtige Daten auf einer externen Festplatte oder in einer Cloud gespeichert werden. Mithilfe von Tools können automatisierte Datensicherungen durchgeführt werden, was vor dem Verlust wertvoller Daten schützt.
Rechtliches!
Erziehungsberechtigte haben ebenfalls eine rechtliche Verantwortung gegenüber ihrer Kinder und Jugendliche und haften für ihre Taten im Internet!
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Haftung
Aufsichtspflicht
Illegale Inhalte
Online-Einkäufe
Privatsphäre & Kontrolle
Weitere hilfreiche Informationen und Tipps für Kinder und Eltern finden Sie unter www.saferinternet.at